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Ein guter Morgen mit Prof. Sabine Seufert: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning

Hallo, da sind wir wieder. Wir starten heut morgen mit Frau Prof. Sabine Seufert. Ihr Name ist mir in der Branche natürlich und ich freu mich auf ihre Ausführungen. Zuerst startet sie mit der Frage: Was wollen Sie eigentlich in puncto zuküfntiges lernen? Sie zeigt den Film (übrigens nach ein paar technischen Schwierigkeiten – ach wie ich das liebe, wenn ein PC am Beamer hängt und alle Einstellungen so sind, dass das Video nicht abspielt. Na jedenfalls sausst Prof. Steiner und hängt schnell den Mac an den Beamer – das sind die Stressfaktoren im Alltag eines Dozenten btw.)       Das Video startet mit Skywalker. Yess. Ups. Im Film finden die Schüler das aber „altmodisch“ „das hat meine Oma gelesen“.     Feedback der SchulleiterInnen zum Film: Es kann nicht nur mit Spass gehen Wortspiel: Edutanement (darf auch kritisch beleuchtet werden – es hat evtl. auch zu wenig relevanten Daten  für das Ziel Ausbildung mit Spass) auch was Spass macht, darf anstrengend sein Die Schüler etwas tolles geleistet Es hat mich an meine Jugend erinnert (80er Jahre Trash-TV) Schule hat eine neue Funktion bekommen (Rollen sind umgedreht heute) Schüler erwarten eine Dienstleistung (die auch noch Spass machen soll) Dies ist eine Feedback Form Es gibt nicht „die“ SchülerInnen (sondern unterschiedliche Voraussetzungen) wenn wir als Lehrer an Wirkung interessiert sind, also bin ich als Schulleiter interessiert, die Schüler auch anzustrengen Sinngemäss: Es ist viel komplizierter, zu motivieren Handlungsorientierung: Den SchülerInnen zeigen, was sie können ist interessant   Zeitreise von Frau Prof. Seufert Sie sagt sinngemäss. Vor ein paar Jahren waren überall E-Learning propagiert. Das hat nicht funktioniert, heute findet...

Schlussworte von Dr. Bernhard Pulver

Jetzt hab ich doch glatt den Start von Dr. Pulver, Erziehungsdirektor (Regierungsrat) im Kanton Bern, verpasst. Verzeiht mir. Ich hatte soviel Adrenalin vom Liveblogging, dass ich unbedingt etwas essen musste. Jemanden in der Küche eine Banane abschnurren ging nicht lang. Deshalb nehme ich ein Zitat von Matthias auf, das er netterweise getwittert hat (und mir den Anschluss gibt) Danke. Regierungsrat Bernhard Pulver: "Bei der heutigen Digitalisierung gefällt mir die Demokratisierung des Wissens sehr." @sufranke #unibeslt — Matthias Stürmer (@maemst) November 13, 2014 Dr. Pulver erzählt von Medien, die nur einseitig berichten. Er findet es schön, wenn auch ein Statt die neuen Möglichkeiten nutzt. Wie bspw. in Bern. Tipp: Ich führe in Twitter eine Liste mit Politikern, die Twitter nutzen. Sorry, ich interessiere mich für D und CH 😉   Die Mehrung der Infokanäle ist eine spannende Sache, wir „Älteren“ müssen einfach lernen damit umzugehen. In Tripadvicer schreib ich bspw. nicht, aber ich nutze es und lese. Ich möchte nicht, dass alle sehen, was ich über ein Hotel sage, dies kann in manchen Funktionen sogar heikel sein. Aber wir sind auch gezwungen, gewisse Dinge zu überdenken. Er bezieht sich auf Philippe, der die Frage aufwirft, dürfen Handies für die Prüfung zugelassen werden. Die Veränderung, ob Schüler Experten sind auf manchen Gebieten ist für uns sehr spannend. … Die Lust am spielerischen Lernen ist zum Beispiel ein grosses Potenzial. Für heute eine spannende Erkenntis nennt Dr. Pulver. Der Stil, wie sich Unternehmen (wie google) auch hinterfragen lassen, bieten auch grosse Chancen. Aber für uns ist wichtig, die Risiken auch offen zu diskutieren. Man kann nicht lernen als Schule mit dem Thema...

Podiumsdiskussion und ein paar Fragen aus dem Publikum

Frage: Wir stellen uns am Berner Bildungszentrum gerade konkret die Frage. Sollen wir selbst aktiv werden oder einfach das Kollegium motivieren, selbst aktiv zu werden. Reto: Vielleicht ist ein Schülerrat eine gute Idee um die Leute in die Verantwortung zu nehmen und auch dass sie sich bewusst sind, was sie tun. Philippe: Facebook Präsenz von Schulen. Inhalte mit werberischem Charakter werden kaum geteilt (Event Hinweise kaum, aber Rückblick mit Bildern sehr) Es braucht auch traditionelle Wege für bestimmte Ziele. Matthias: Auch die Lehrerschaft könnte aktiv werden. Vorallem die „Willigen“ ausbilden, die Grundsätze erlernen lassen, Spielregeln mitgeben. Das haben wir früher auch bei Firmen immer so gemacht. Frage: BEi uns gibt es eine grosse Skepzis. Viele sehen mehr die Risiken. Sind bei Ihnen Herr Wampfler alle dafür? Philippe: Ich habe einen best practice Ansatz (bin nicht in der Schulleitung) ich hab längst nicht alle gewonnen. „Das Problem ist nicht dass alle das lesen, sondern wenn niemand das liest.“ Wenn der Kulturwandel geschafft ist, ist auch die Angst kleiner. Sinngemäss: Shitstorms haben ihre angstproduzierende Wirkung verloren. Echte Ängste sind vor Cybermobbing. Aber diese finden heutzutage innerhalb von Whatsapp statt. Es hängt nicht davon ab, ob die Lehrperson oder der Gemoppte eine Webpräsenz hat. Frage: Wie gehen sie mit Problem Whatsapp um? Philippe: In der ersten Klassen Stunde wird eine Whatsapp Gruppe gegründet. Das tun sie sowieso. Es braucht Spielregeln, diese sollten klar sein für alle. Zum Beispiel jeder ist erkennbar in einer solchen Gruppe. Wenn man als Schule zeigt, man setzt sich damit auseinander, dann sehen auch die Schüler, dass ihre Themen ernstgenommen zu werden. Jugendliche brauchen heute Whatsapp um sozial...

Philippe Wampfler: Werkstattbericht Facebook, Blogs und Wikis in der Schule

Jetzt ist gerade Philipp Wampfler auf der Bühne im sogenannten Teil: Werkstattbericht. Philipp ist Lehrer an der Kantonsschule Wettingen und Autor verschiedener Bücher. Sein aktuelles Werk ist „Generation Social Media“ in der Schule ist er auch seit Neuestem Social Media. Oha, das wusste ich gar nicht. Das erste Buch entstand aufgrund seines Blogs. Ein Verlag kam auf ihn zu und wollte seine Ansätze als Buch publizieren. Hier ist die Präsentation von Philippe auf Slideshare. Werkstattbericht Philippe Wampfler from Philippe Wampfler Er kommt gleich konkret zu den Problemen in Schulen mit Social Media 1. YikYakapp YikYak App, die er als eine Klowand im Internet bezeichnet. Dort schreiben Schüllerinnen und Schüler auch von Schweizer Schulen. Technologie ist nicht gut oder schlecht, aber auch nicht neutral.2. Private Daten Man kann die privaten Daten nicht kontrollieren. (das seh ich übrigens auch so, kleine Sidebemerkung). Der Geheimdienst (auch der Schweizerische) hält sich nicht an die Gesetze. Wenn wir z.B. in Schulen ein Problem haben, stehlen sich die grossen Player aus der Verantwortung. Bei Cybermobbing werden z.b. keine Einträge gelöscht.   Philippe Wampfler hier noch bei der Vorbereitung, stellt sich den typische Aussagen und Fragen (auch skeptischen) aus seinem Umfeld Zeitverschwendung Antwort: Erst wenn man etwas nutzt, erkennt man den tieferen Nutzen. Der erste Einsatz hat nicht sofort einen Nutzen. Sitzen deine Schülerinnen und Schüler eigentlich nur noch am Handy? Antwort: Nein. Es gibt sicher prädistinierte Persönlichkeiten für diese schnellebigen Tools, aber in Klassen gibt es verschiedene. Es ist nicht ein Ersatz für die Instrumente, die wir normalerweise einsetzen. Aber bei Prüfungen können die doch nicht im Netz sein Sollen wir bei Prüfungen bleiben, wie...

Reto Baumgartner und sein Werkstattbericht: Social Media als Kommunikationsinstrument – ein Einblick in die Unternehmenswelt

Diesen Werkstattbericht teilt Reto Baumgartner, Inhaber von MySign. Reto kenne ich als sehr erfahrenen Social Media Stratege und vorallem auch Umsetzer. Mit seiner Agentur haben sie schon etlichen Firmen in der Schweiz beim Social Media Start beigestanden und Kampagnen entwickelt. Hier ist seine Präsentation. Für mich die wichtigste Essenz aus seiner guten Präsi mit vielen Einblicken in reale Social Media Kommunikation. „Menschliches zeigen“   Vortrag Reto Baumgartner Social Media in der Unternehmenswelt from erzBern Reto startet mit der Frage, ist Social Media ein Hype. Klare Antwort nein. Ein Unternehmen ist heute ein eigenes Medium (niemand filtert). Die Konsumenten können auch untereinander frei kommunizieren. Jeder ist sein eigenes Medium. Er strukturiert Social Media in Glaubwürdigkeit und Kontrolle. Und nun taucht er schon in konkrete Plattformen ein und zeigt Kununu, wo Firmen von Mitarbeitern oder ehemalige Mitarbeitern bewertet werden. Ergänzung von mir: Kununu gehört seit einiger Zeit zur Plattform XING. Reto empfiehlt bei einem negativen Eintrag eine Stellungnahme zu schreiben. Kununu ist sehr hoch gewichtet innerhalb von google. Wenn also ein Bewerber nach der Firma MySign sucht, erhält er via google auf Platz 2 die Einträge in Kununu. Reto sieht dies als Chance. Wie geht man nun vor? Viele Kunden kommen, die sagen, wir wollen auch auf Facebook oder auch einen Blog starten. Diese Zeit ist vorbei. Einfach ausprobieren geht nicht mehr. Es braucht eine gute Strategie. Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden, was ist das Ziel, Chancen und Gefahren etc. Konkrete Ziele. Dazu zeigt er ein paar Beispiele (Seite 14, im Handout) Es braucht Guidelines die Sicherheit schaffen bei den Mitarbeitern, was dürfen oder sollen sie gerne tun. Privat und...