Ein guter Morgen mit Prof. Sabine Seufert: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning

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Hallo, da sind wir wieder. Wir starten heut morgen mit Frau Prof. Sabine Seufert. Ihr Name ist mir in der Branche natürlich und ich freu mich auf ihre Ausführungen.

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Zuerst startet sie mit der Frage: Was wollen Sie eigentlich in puncto zuküfntiges lernen?

Sie zeigt den Film (übrigens nach ein paar technischen Schwierigkeiten – ach wie ich das liebe, wenn ein PC am Beamer hängt und alle Einstellungen so sind, dass das Video nicht abspielt. Na jedenfalls sausst Prof. Steiner und hängt schnell den Mac an den Beamer – das sind die Stressfaktoren im Alltag eines Dozenten btw.)

 

 

 

Das Video startet mit Skywalker. Yess. Ups. Im Film finden die Schüler das aber „altmodisch“ „das hat meine Oma gelesen“.

 

 

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Feedback der SchulleiterInnen zum Film:

  • Es kann nicht nur mit Spass gehen
  • Wortspiel: Edutanement (darf auch kritisch beleuchtet werden – es hat evtl. auch zu wenig relevanten Daten  für das Ziel Ausbildung mit Spass)
  • auch was Spass macht, darf anstrengend sein
  • Die Schüler etwas tolles geleistet
  • Es hat mich an meine Jugend erinnert (80er Jahre Trash-TV)
  • Schule hat eine neue Funktion bekommen (Rollen sind umgedreht heute)
  • Schüler erwarten eine Dienstleistung (die auch noch Spass machen soll)
  • Dies ist eine Feedback Form
  • Es gibt nicht „die“ SchülerInnen (sondern unterschiedliche Voraussetzungen)
  • wenn wir als Lehrer an Wirkung interessiert sind, also bin ich als Schulleiter interessiert, die Schüler auch anzustrengen
  • Sinngemäss: Es ist viel komplizierter, zu motivieren
  • Handlungsorientierung: Den SchülerInnen zeigen, was sie können ist interessant

 

Zeitreise von Frau Prof. Seufert

Sie sagt sinngemäss. Vor ein paar Jahren waren überall E-Learning propagiert. Das hat nicht funktioniert, heute findet man Ansätze für Lernprozesse (Blendet Learning) Der Begriff ist viel schillernder gemacht, nicht nur Medieneinsatz, sondern die Phasen gestalten (Vor-, Nachbereitung etc., formell und informeller Context, gemischtes Lernen aus verschiedenen Elementen bzw. Design. Aha, wieder was gelernt, das nennt man also auch Design.

Sie zeigt nun einige Möglichkeiten bzw. eben Designs

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Bildschirmfoto 2014-11-14 um 08.45.36Design: Flipped Classroom

Note: Organisationslogik muss umgeschichtet werden: Das nennt man flipped Classroom. Hier ist Herr Khan zu erwähnen (er hat das Thema voran gebracht) Sehr auf den Inhalt reduziert. Erste Untersuchungen zeigen, dass das für die Schüler weniger ! Distanz bedeutet. Wir denken, man muss den Menschen sehen. Aus Sicht der Schüler ist es aber nicht so. Es entsteht eher ein „über die Schulter blicken, wenn man nur die Stimme hört“.

 

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Sie erwähnt Lern Apps (da gibt es sicher noch mehr)

  • Youtube
  • itunes
  • free ipad Apps

Design: informelles Lernen

Hier erwähnt Frau Prof. Seufert als Beispiel das Spiel Clash of Clans: Richtig Farmen (das ist ein junger Mensch, ca. 13 Jahre, der super.

Aussage: Man weiss, das Schüler 10000 h Games und 10000 Schulstunden bis zum Einstieg ins Berufsleben absolviert haben. „Das Erfolgsmodell „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ ist vorbei, das zeigen auch Studien“. Ich hab den Link zur Studie leider nicht gefunden, evtl. ist es die hier (??) Die grösste Veränderung der Generationen Y und Z können lernen und Spass haben gleichzeitig und wir sollten das lösen (da ist noch ein Fragezeichen).

 

Ihr Handout ist hier.

PS: Ihr glaubt nicht wie oft ich gestern und heute das Wort „Soziale Medien“ gehört habe. Diese Medien sind übrigens nicht sozial, sondern social = gemeinschaftlich. Musst ich mal bitte kurz einschieben.

 

Praktische Anwendungsmöglichkeiten nennt Frau Seufert

  • Wiki
  • Blogs
  • Videocasts (Podcasts)
  • Erfolgsfaktoren sieht sie bei:
  • Social Media (auf dem Slide steht soziale Medien 😉
  • Edmodo

Sie gibt noch Tipps für den Start

Gedanke: Das ist sehr interessant, in meiner Branche nennen wir das Social Media Governance (also interne Fragen, die wichtig für die Realisierung sind.)

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Hier ist noch die Zusammenfassung (das find ich immer schön bei Vorträgen, so ein Zusammenfassungs-Slide)
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Im Handout findet ihr noch weitere Erfolgsfaktoren.

Ein Zitat hab ich noch geschnappt: „Es braucht auch ethische Aspekte, um das Internet zu verstehen.“

Nachtrag: 17.11.2014: Ein Blogbeitrag von Frau Prof. Seufert, den ich zu lesen empfehle.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für Ihre Zusammenfassung! Hat mir gefreut, Sie kennen zu lernen!

    Interessant zu lesen, dass social media nicht mit „sozialen Medien“ übersetzt werden sollte. Verwenden Sie dann überhaupt einen deutschen Begriff? „Gemeinschaftliche Medien“ ist mir jedenfalls nicht geläufig. Müssen wir wohl im Englischen bleiben? Danke für Ihren Hinweis.
    Hier noch der Link zu meinem Blog-Beitrag (geht morgen online)
    http://www.scil-blog.ch/blog/2014/11/16/schulleitertagung-social-media-und-web-2-0-als-instrumente-des-blended-learning/

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    • Dankeschön für Ihren Link und den tollen Vortrag, habe den Link gerne noch ergänzt. Ja, ich hab leider auch noch keine brauchbare Übersetzung gefunden. Konnte mich früher auch mit Mitmachweb (für Web 2.0) nie richtig anfreunden.

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