Matthias Stürmer: Kanton Bern 2.0: Von Social Media über Open Education bis Digital Literacy

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Matthias Stürmers Vortrag ordnet seinen Vortrag in drei grosse Teile.

  • Social Media
  • Open Education
  • Digital Literacy

Er präsentiert einen Teil davon mit Prezi. Da fällt mir ein, das könnte ein interessantes Tool für den Unterricht sein. Etwas mehr Flow in Frontalunterricht. Ich persönlich hab schon tolle Prezi-Präsis gesehen, allerdings mancheiner nutzt zu viele der möglichen beweglichen Elemente. Dem Zuschauer kann im wahrsten Sinne schwindelig werden (kein Witz).
Aber Matthias macht das wunderbar und eröffnet seinen Vortrag mit einer Homage an den Kanton Bern. Seine Heimat.
Er nennt seinen Vortrag Bern 2.0 und schlägt so die Brücke zwischen Web 2.0 und Bern. Er erklärt schön, dass

„Social Media mehr als Facebook ist“.

Dann startet er mit zwei eindrücklichen Bildern zur typischen Umgangssprache. Was soll ich sagen, er zeigt, das was in der Realität stattfindet. Die gesprochene Sprache ist Facebook, Youtube, Flickr, Meinungsplattformen: Twitter, Blogs, und natürlich auch SMS (Whatsapp)

spoken Language

E-Mail Facebook und SMS

E-Mail Facebook und SMS

 

spoken Language

Matthias zeigt ein paar Zahlen der Nutzung in der Schweiz.

Schweizer Nutzungszahlen

Schweizer Nutzungszahlen

Wozu nutzen Schweizer Firmen Social Media

Social Media in Schweizer Firmen

Social Media in Schweizer Firmen

Hier ist die gesamte Präsentation (die auf Prezi) von Matthias Stürmer

 

3 Vorteile von Social Media

  • Socialization and Communication
  • Enhanced Learning Opportunities
  • Accessing Health Information

 

3 Nachteile von Social Media

 

  • Cyberbullying and Online Harassment
  • Sexting
  • Facebook Depression

Zu den Nachteilen: Eine spannende Studie dazu hat seine Kollegin Prof. Hanna Krasnova gemacht. Sie hat untersucht, wie Neid in Social Media wirkt. Sicher ein guter Anhaltspunkt für das hiesige Publikum. Cool, (bzw. auch nicht wenn man den Inhalt setzen lässt) wenn ihr mich fagt.

 

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Matthias gab auch ein paar Beispiele über die verschiedenen Beteiligten in Social Media

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übertragen auf die Schulen könnte dieses Slide bedeuten. Menschen, die inhaltlich zu einem Schulauftritt oder einer Wahrnnehmung beitragen sind.

– eigener offizieller Auftritt

– Mitarbeiter und Rektoren mit eigenen Auftritten

– scheinbar Unbeteiligte (z.B. Schüler 😉

Dazu hat er ein bisschen gestöbert und Beispiele gefunden.

 

Schulen, die Social Media nutzen

Facebook Gymnasium Interlaken

Facebook Gymnasium Burgdorf

 

Rektoren, die SoMe nutzen

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Die Unbeteiligten, die Lehrpersonen bewerten auf meinprof.ch

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Was kann man als Schulleiterin oder Schulleiter tun (Ein älteres Slide von Ernst & Young, wo Matthias früher gearbeitet hat)

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Natürlich kommt er auch auf Guidelines zu sprechen und zeigt als Beispiel den Film zu den Guidelines bei der Firma Linde.Bildschirmfoto 2014-11-13 um 14.24.48

Matthias spart auch nicht mit Tipps und teilt noch das Governance Maturitätsmodell (das soll beschreiben, wie man vorgehen kann in Unternehmen, Social Media zu etablieren und optimal zu nutzen) Er gibt wirft noch konkrete Fragen auf, die sich Schul-Vertreter stellen können.

 

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Nun folgen noch viele Aussichen auf die Zukunft.

Eine Plattform, für mich völlig neu. Würde mich interessieren, wie bekannt das beim Publikum heute ist: educa.ch und eine Studie zu Social Learning, wo es auch um Bildungsvideos geht. Von Matthias bekommen wir noch viele weitere Projekte, die das Lernen der Zukunft angehen. Diese hier gern als Linksammlung

educa.ch

moocs Erklärung http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/688938794/mooc-v4.html

moocs Beispiel www.iversity.org

moocs Beispiel www.coursera.org

moocs Schweizer Beispiel www.coursera.org

code.org (Übungsmöglichkeit zum Programmieren)

Ganz herzlichen Dank Matthias für deine gehaltvolle Präsentation.

 

 

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