Philippe Wampfler: Werkstattbericht Facebook, Blogs und Wikis in der Schule

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Jetzt ist gerade Philipp Wampfler auf der Bühne im sogenannten Teil: Werkstattbericht. Philipp ist Lehrer an der Kantonsschule Wettingen und Autor verschiedener Bücher. Sein aktuelles Werk ist „Generation Social Media“ in der Schule ist er auch seit Neuestem Social Media. Oha, das wusste ich gar nicht. Das erste Buch entstand aufgrund seines Blogs. Ein Verlag kam auf ihn zu und wollte seine Ansätze als Buch publizieren.

Hier ist die Präsentation von Philippe auf Slideshare.

Er kommt gleich konkret zu den Problemen in Schulen mit Social Media
1. YikYakapp
YikYak App, die er als eine Klowand im Internet bezeichnet. Dort schreiben Schüllerinnen und Schüler auch von Schweizer Schulen. Technologie ist nicht gut oder schlecht, aber auch nicht neutral.2. Private Daten
Man kann die privaten Daten nicht kontrollieren. (das seh ich übrigens auch so, kleine Sidebemerkung). Der Geheimdienst (auch der Schweizerische) hält sich nicht an die Gesetze. Wenn wir z.B. in Schulen ein Problem haben, stehlen sich die grossen Player aus der Verantwortung. Bei Cybermobbing werden z.b. keine Einträge gelöscht.

 

Philippe Wampfler hier noch bei der Vorbereitung, stellt sich den typische Aussagen und Fragen (auch skeptischen) aus seinem Umfeld
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Philippe Wampfler, hier noch bei der Vorbereitung

Zeitverschwendung

Antwort: Erst wenn man etwas nutzt, erkennt man den tieferen Nutzen. Der erste Einsatz hat nicht sofort einen Nutzen.

Sitzen deine Schülerinnen und Schüler eigentlich nur noch am Handy?

Antwort: Nein. Es gibt sicher prädistinierte Persönlichkeiten für diese schnellebigen Tools, aber in Klassen gibt es verschiedene. Es ist nicht ein Ersatz für die Instrumente, die wir normalerweise einsetzen.

Aber bei Prüfungen können die doch nicht im Netz sein

Sollen wir bei Prüfungen bleiben, wie man sie vor 100 Jahren gemacht hat. Wirksamer Unterricht ist auch mit neuen Beurteilungsformen zu gestalten. Wir müssen diese Fragen, die uns SoMe stellt beantworten.

Konzentrationsproblem

Traditionelle Konzentration verschwindet immer mehr. Vor 20 Jahren haben wir ganze Thomas Mann Romane gelesen, heute müssen kürzere Texte gelesen werden. Heute gibt es eine Art Multitaskingkonzentration (auf mehrere Reize gleichzeitig eingehen). Philippes Tipp ist, lieber die Realität üben, die später in den Berufen angeftroffen werden.

 

Leute, der Philippe ist der schnellste Referent, den ich je gehört habe. Ich kann leider nicht alles von ihm hier aufschreiben.

Er nennt eine Herausforderung, Bullshit von relevanten Informationen zu trennen (also schnell zu erkennen). Er warnt davor, den Kontakt mit Jugend zu verlieren. Das macht Philippe echte Sorgen, sagt er und zeigt das Beispiel von Bibis Beauty Palace. Sie verdient mehrere Millionen mit 21 Jahren. (ihre Eltern schauen sich noch die Tagesschau)

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Nebenbei lässt er ein Zitat fallen, das Reto Baumgartner in Twitter kommentiert (geile Aussage)

 

 Darf man das alles überhaupt ins Netz stellen?

„Ich mach einfach mal, was ich mache.“ (sinngemäss und warte darauf, dass ich irgendwann mal verzeigt werde, weil ich etwas falsch gemacht hab). Wir leben einfach in einer Welt, wo die alten Gesetze nicht mehr funktionieren. Er ist sich bewusst, dass dies provokativ ist.

Tipp, zum üben für Leute aus der Bildung: Twitter

immer dienstags, 20.00 – 21.00 Uhr auf Twitter tauschen sich Lehrer aus #edchatde

 

Tipp, zum üben: Instragram

Instagram einmal schauen, ( mögliche Hashtags ausprobieren). Hier betreiben Shcüler Öffentlichkeitsarbeit, ohne dies vorher gelernt zu haben. Das gibt gute Einsichten in den Blickwinkel der Schüler.

 

Dialog mit Lernenden

Lernende mit einbeziehen. s.auch Instagram Aussagen. Dort laufen auch gehaltvolle Prozesse ab.

 

 

 

 

 

 

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